Sachsen bauen den Dänen einen MeerjungMANN

800 Kilo schwer, 400 000 Euro teuer und in mehr als 2500 Stunden in Handarbeit auf Hochglanzpoliert.

Dieser eiserne JungMANN stammt aus Pirna und beobachtet seit dem 2. Juni die ein- und auslaufenden Schiffe von der Hafenmole der dänischen Stadt Helsingör. Das Kunstwerk des dänisch-norwegischen Künstlerpaars Michael Elmgreen (51) und Ingar Dragset (44) wurde in einer Kooperation bei den Edelstahlwerken Schmees gegossen. Arbeiter im Werk Pirna schweißten den blanken „Han“ (deutsch „Er“) aus sieben Gussteilen zusammen und polierten die 1,90 Meter hohe Edelstahlskulptur auf Hochglanz. Die Edelstahlwerke Schmees (400 Mitarbeiter) gehören zu den führenden Anbietern von gegossenen Edelstahlteilen im Pumpen- und Turbinenbau sowie für die Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie.

Marketingchefin Carla Schmees erklärt, was es mit dem nackten Buben auf sich hat: „Die Stadt Helsingör will mit der Skulptur aus dem Schatten der dänischen Hauptstadt Kopenhagen mit seiner Meerjungfrau treten.“

Ein witziges Detail: Dank eines hydraulischen Systems zwinkert der Nackedei der 38 Kilometer entfernten Meerjungfrau Kopenhagens einmal pro Stunde zu.

FOTO: DANIEL FÖRSTER, PR
Originalbericht erschienen in der: BILD, Ausgabe Dresden vom 16.06.2012
Geschrieben von DIETER SCHLÜTER

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Pressebericht Bildzeitung Dresden vom 16.06.2012

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Letzte Änderung: 30.06.12