Gesellschaft für die Meerjungfrau

Bei einer feierlichen Enthüllung verfolgten mehrere tausend Menschen Anfang Juni 2012, wie der Hafen von Helsingor eine Prinzenskulptur aus Edelstahl bekam. Die lebensgroße Skulptur wiegt ca. 800 kg und wurde in Kooperation der Edelstahlwerke Schmees in Langenfeld und Pirna und ihres Schwesterunternehmens lnnocast hergestellt.

Entworfen hat das neue Wahrzeichen das Künstlerduo Elmgreen und Dragset. Die skandinavischen Künstler entschieden sich für die Edelstahlwerke Schmees als Lieferanten, da das Unternehmen aus Langenfeld eine hohe Fachkompetenz und Erfahrungen im Kunstguss aus Edelstahl aufweist. Eine besondere Herausforderung War die Prinzenskulptur trotzdem, da eine verzerr freie und hochglanzpolierte Oberflächenspiegelung gefragt war. Realisiert wurde sie in reiner Handarbeit mit mehr als 2.500 Arbeitsstunden allein für das Polieren. Mit dem Prinzen wolle die Stadt Helsingor aus dem Schatten Kopenhagens treten und mit einem eigenen Wahrzeichen in ihrem Hafen glänzen. Um keine starre Skulptur zu erhalten, wurde ein besonderer Mechanismus in die Augen eingebaut. Jede Stunde blinzelt der Jüngling der rd. 40 km entfernten Meerjungfrau in Kopenhagen zu. Bei der Eröffnung im Juni zeigten sich Clemens Schmees als geschäftsführender Gesellschafter und Johann Unglaub, Geschäftsführer des Werkes Pirna, das den Hauptanteil der Arbeiten ausführte, begeistert: „Der Jüngling war eine der größten gießtechnischen und handwerklichen Herausforderungen seit Bestehen unseres Unternehmens“ Die Skulptur leuchte und funkle wie ein Diamant.

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Pressebericht Stahlmarkt vom 28.12.2012

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Letzte Änderung: 05.01.13